Demenzbetreuung

Eine Demenzerkrankung betrifft immer die ganze Familie!!!
(Quelle: www.heike-henrich.de)

Es ist eine schwere und verantwortungsvolle Aufgabe und stellt eine große Herausforderung für Sie als pflegende Angehörige dar.

Deshalb ist es sinnvoll sich über das Krankheitsbild genauer zu informieren. Das Wissen über die Krankheit verleiht Ihnen Sicherheit im Zusammenleben und im Umgang mit dem Erkrankten.

Das große Zukunftsthema Demenz ist weltweit verbreitet und die häufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit.
Das Wort Demenz kommt aus dem lat. dementia und heißt wörtlich übersetzt „weg vom Geist“.

Es ist eine Erkrankung, die das wichtigste menschliche Organ angreift – das Gehirn.
Dabei entsteht ein Defizit von sozialen, emotionalen und kognitiven Fähigkeiten.

Das Entstehen von kognitiven Fähigkeiten möchten wir kurz an einem Beispiel erklären:

Stellen Sie sich vor, unsere Urvorfahren kamen auf eine Wiese, auf dieser Wiese befand sich ein Baum, an diesem Baum hingen Äpfel. Neugierig gingen sie auf den Baum zu, und versuchten das Obst vom Baum zu schlagen. Als sie das Obst erreicht hatten, probierten sie es. Es roch angenehm, es schmeckte und es sättigte. Am nächsten Tag gingen sie wieder zu der Wiese, um das Obst zu essen.

Wahrnehmen, erkennen, bewerten, orientieren, erinnern und verknüpfen von Denkinhalten.

Diese kognitiven Fähigkeiten haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. Bei der Demenzerkrankung findet ein Abbau dieser verschiedenen kognitiven Fähigkeiten statt. Dies führt dazu, dass alltägliche Aktivitäten in immer schlechter werdendem Verlauf nicht mehr eigenständig durchgeführt werden können. Zuerst ist immer das Kurzzeitgedächtnis betroffen. Das bedeutet, das Speichern und Abrufen von Informationen ist reduziert und wird mit dem Fortschreiten der Erkrankung immer mehr reduziert – bis später auch das Langzeitgedächtnis betroffen ist. Im Endstadium kommt es zum vollständigen Verlust der kognitiven Fähigkeiten.

Diagnostik

Für die Diagnose einer Demenz müssen die Symtome nach der ICD-10, das ist die internationale Klassifikation der Krankheiten und Gesundheitsprobleme, mindestens 6 Monate bestehen. Das Krankheitsbild Demenz wurde im Jahr 1986 durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) in die ICD-10 aufgenommen.

Der Weg der Diagnose geht in der Regel vom Hausarzt über den Facharzt und im besten Fall in eine Gedächtnisklinik.

Die frühzeitige Diagnose einer Demenz ist wichtig, um die heilbare Variante der Erkrankung rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln; und bei der nicht heilbaren Erkrankung, den Verlauf zu verlangsamen und noch vorhandene Ressourcen (Fähigkeiten) länger zu nutzen.

Külkens Hauskrankenpflege GmbH

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